Teil 6 der Smart Pricing Reihe von eviivo
Warum Preisfehler teurer sind, als man denkt
Eine falsche Preisstrategie kostet mehr als nur Buchungen. Sie kann auch das Vertrauen der Gäste schwächen, die Sichtbarkeit auf Online Reiseportalen (OTAs) verringern und die Planung erschweren.
Für Boutiquehotels, Pensionen und Ferienunterkünfte können kleine, vermeidbare Fehler große Auswirkungen auf die Rentabilität haben.
Diese sechste Ausgabe der Smart Pricing Reihe von eviivo zeigt die häufigsten Preisfallen, warum sie entstehen und wie Sie sie mithilfe eines leistungsstarken Property Management Systems (PMS) vermeiden können.
Was sind die häufigsten Preisfehler?
1. Preise der Konkurrenz kopieren, ohne den eigenen Wert zu berücksichtigen
Es ist verlockend, die Preise der Konkurrenz einfach anzupassen. Doch jede Unterkunft ist einzigartig.
Ausstattung, Lage und Servicequalität beeinflussen maßgeblich, was Gäste bereit sind zu bezahlen.
Lösung: Nutzen Sie den Performance Manager von eviivo Suite, um Ihre historischen Werte für ADR, Belegungsrate und Umsatz zu analysieren. Vergleichen Sie diese mit den Durchschnittswerten der Konkurrenz und setzen Sie Preise, die Ihre eigenen Stärken widerspiegeln – nicht nur das, was andere verlangen.
2. Preise zu spät anpassen
Wenn Preise monatelang unverändert bleiben, werden Veränderungen in der Nachfrage ignoriert. Saisonale Spitzen, lokale Veranstaltungen und Reisetrends beeinflussen stark, wann und wie Gäste buchen.
Lösung:
Planen Sie vierteljährliche Preisüberprüfungen. Nutzen Sie die Daten Ihres PMS, um zu erkennen, wann Buchungen zunehmen oder zurückgehen – und passen Sie Ihre Preise entsprechend an.
Mit dem Promo Manager von eviivo Suite können Sie Preisupdates oder Werbeaktionen mit nur wenigen Klicks auf allen Buchungskanälen umsetzen.
Lösung: Mit dem Promo Manager von eviivo Suite können Sie Preisupdates oder Werbeaktionen mit nur wenigen Klicks auf allen Buchungskanälen umsetzen.
3. Zu häufige Rabatte
Ständige Rabatte führen dazu, dass Gäste niedrigere Preise erwarten und können den Markenwert Ihrer Unterkunft schwächen. Viele Gäste verbinden starke Preisnachlässe sogar mit geringerer Qualität.
Lösung: Statt die Preise zu senken, sollten Sie Mehrwert schaffen. Bieten Sie beispielsweise Vorteile wie kostenloses Parken, Late Check-out oder ein Restaurantguthaben für Direktbuchungen an.
4. Ihr Buchungsfenster ignorieren
Wenn Sie nicht verfolgen, wie weit im Voraus Gäste normalerweise buchen, verpassen Sie wichtige Chancen.
Lösung: Nutzen Sie Ihr PMS, um Buchungsvorlaufzeiten zu analysieren. Starten Sie Frühbucherangebote, die auf Ihren durchschnittlichen Buchungszeiträumen basieren, und sichern Sie sich Buchungen frühzeitig.
5. Mindestaufenthalte vergessen
Wenn Sie Ihren Mindestaufenthalt (MinLOS) nicht aktiv steuern, entstehen leicht einzelne freie Nächte zwischen Buchungen oder Sie verpassen Chancen auf längere Aufenthalte.
Lösung: In Zeiten hoher Nachfrage kann es sinnvoll sein, den Mindestaufenthalt zu erhöhen, um die Belegungsrate zu maximieren. In ruhigeren Zeiten können Sie ihn senken, um kürzere Aufenthalte zu ermöglichen und flexibler zu bleiben.
Mit eviivo Suite™ können Sie die Aufenthaltsdauer für ausgewählte Preispläne individuell oder gesammelt anpassen.
6. Performance nicht überwachen
Wenn Sie nicht messen, wie sich Ihre Preisentscheidungen auswirken, wissen Sie nicht, was tatsächlich funktioniert.
Lösung: Nutzen Sie regelmäßig die Reporting-Funktionen Ihres PMS, beispielsweise den Performance Manager von eviivo Suite, um ADR, Belegungsrate und RevPAR zu vergleichen. Kleine, datenbasierte Anpassungen können langfristig einen großen Unterschied machen.
7. OTAs übersehen – oder sich zu stark auf sie verlassen
Online Reiseportale (OTAs) sind eine wichtige Quelle für Sichtbarkeit. Doch ihre hohen Provisionsgebühren können Ihre Gewinne deutlich schmälern, wenn Sie sich ausschließlich auf sie verlassen.
Lösung: Kombinieren Sie Ihre OTA-Präsenz mit starken Direktbuchungsangeboten auf Ihrer eigenen Website. Sorgen Sie für einheitliche Preise auf allen Kanälen (Rate Parity) und gestalten Sie Ihre Website-Angebote attraktiver – etwa mit Extras, die OTAs nicht bieten können.
8. Die Nebensaison nicht im Voraus planen
Viele Unterkünfte senken ihre Preise erst kurzfristig, um leere Zimmer in der Nebensaison zu füllen. Zu diesem Zeitpunkt ist es jedoch oft zu spät, um Umsatzeinbußen auszugleichen.
Lösung: Erstellen Sie mindestens ein Jahr im Voraus einen saisonalen Preiskalender, der auch typische Nachfrageschwankungen berücksichtigt. Planen Sie Werbeaktionen oder Pakete rechtzeitig, um Buchungen frühzeitig anzukurbeln.
Fazit
Wenn Sie diese häufigen Fehler vermeiden, bleiben Sie wettbewerbsfähig, stärken das Vertrauen Ihrer Gäste und schützen Ihre Gewinne.
Denken Sie daran: Smart Pricing bedeutet, konsequent, strategisch und datenbasiert zu handeln. Mit eviivo Suite können Sie fundierte Entscheidungen treffen, frühzeitig planen und Änderungen genau zum richtigen Zeitpunkt umsetzen.
Weitere Preisfehler vermeiden
Der umfassende Pricing-Guide von eviivo enthält alle wichtigen Dos and Don’ts für eine erfolgreiche Preisstrategie. Laden Sie hier Ihre kostenlose Ausgabe herunter.
Als Nächstes in der Smart Pricing Reihe
- Wie Sie Ihre Preise mit denen der Konkurrenz vergleichen